Also zu etwas ganz anderem: Der nächste morgen begann windstill. Das hätte mich mistrauisch machen müssen. Die Fahrt auf der Autobahn mit ungeahnten 75mi/h (Arizona erlaubt das!) ging gut und die Ausfahrt zum nächsten NM war schnell gefunden. Komisch war nur, daß auf der einzigen Kreuzung des Dorfes alle Linksabbieger (und ja, ich war auch einer) trotz grüner Ampel nicht abbogen. Irgendwann entschied ich mich doch (zumindest vorübergehend) geradeaus zu fahren und mal in die ominöse linke Straße zu glubschen. Und siehe da, der Bahnübergang war zu. Hätte er aber garnicht sein müssen, denn ein Zug stand mitten auf dem Übergang, hätte eh' keiner fahren können. Also fahre ich weiter, da wird es doch noch einen anderen Übergang geben, oder? Oder. Da war kein anderer und der Zug fuhr nicht weiter. Nach langem Suchen und Warten fuhren wir einfach wieder auf die Autobahn und fuhren auf der anderen Seite des flachen Tales (so ca. 20mi!) in die südliche Richtung. Wir waren schon einige Zeit im
Chiricahua NM beim Visitor Center, da kamen plötzlich 4 oder 5 Autos gleichzeitig an. Der Übergang war wohl wieder offen.